Französische Leichtigkeit trotzte dem Regen
DJK Betzdorf war Ausrichter der 3. DJK-Triplette-Meisterschaften im Bistum Trier / Überraschungssieger kommt von der DJK Ochtendung
![]() |
Bei den diesjährigen DJK-Triplette-Meisterschaften im Pétanque in Steineroth bei Betzdorf trotzten die Teilnehmer den widrigen Wetterbedingungen. Es machte Spaß mit zu erleben, wie die 14 Teams von der DJK Oberwesel, Ochtendung, Bous, Hülzweiler und Betzdorf sich spannende Wettkämpfe boten, obwohl es teilweise wie aus Kübeln regnete. Hervorragend organisiert von den heimischen Boulefreunden aus dem Westerwald wurde es ein besonderer Tag für alle Anwesenden. Dass am Ende die DJK Ochtendung 2 als Sieger das Turnier beendete, das war wohl die größte Überraschung. Das Team von der Vordereifel spielte unbekümmert auf und gewann nach über neun Stunden hoch spannendem Boulesport erstmals die DJK-Triplette-Meisterschaften im Bistum Trier.
Die Betzdorfer um Vorsitzenden Aloysius Mester hatten sich mächtig angestrengt und ein Turnier organisiert, das keine Wünsche übrig lies. Zudem wurde es ein sportlich anspruchsvolles Event, das durch Emotionen und Spannung lebte. Originelle Präsente krönten einen unvergesslichen Tag im Westerwald. Neben den gläsernen Pokalen und Urkunden, gab es jeweils für jeden Teilnehmer ein Glas regionalen Griebenschmalz und ein Schwarzbrot. Glücklich waren die Spieler auch darüber, dass Landrat Michael Lieber attraktive Regenschirme mitgebracht hatte, die einen wirkungsvollen Dienst an diesem Tag verrichteten. Die Stadt und Verbandsgemeinde Betzdorf, vertreten durch den 1. Beigeordneten Bernd Rödder, hielt für jeden Teilnehmer einen Kaffeebecher mit Stadtlogo bereit, eine schöne Geste der Gastfreundschaft.
![]() |
Sogar Volker Monnerjahn, der DJK-Präsident, hatte es sich nicht nehmen lassen mit einem Team aus Oberwesel an den Start zu gehen. Auch wenn der Erfolg für sein Team ausblieb, so erlebte er eine gute Atmosphäre und bis spät in die Nacht ein gutes Miteinander.
Gespielt wurde auch und das engagiert: Nach der Gruppenphase, die in drei Gruppen jeder gegen jeden gespielt wurde, ging es in die Platzierungsspiele sowie die Finalrunde, die die vier besten Teams absolvierten. Im Halbfinale standen sich die DJK Betzdorf 3 und die DJK Hülzweiler 2 sowie die DJK Ochtendung 2 und die DJK Bous 1 gegenüber. Sowohl die beiden Halbfinale als auch das Finale waren hart umkämpft und endeten jeweils mit dem denkbar knappsten Ergebnis 13:12. Die engen Begegnungen brachten es mit sich, dass bis zur Dämmerung gespielt wurde. Da sich die Mannschaften aus Bous und Betzdorf den dritten Platz teilten, konnten alle Anwesenden gemeinsam ein packendes Finale zwischen Ochtendung 2 und Hülzweiler 2 verfolgen. Die Dramaturgie war einmalig und unbeschreiblich: Vielleicht hatten sich die erfahrenen Spieler der DJK Hülzweiler gegen den Außenseiter aus Ochtendung zu sicher gefühlt, jedenfalls führten die Eifelaner schnell mit 12:4. Eine Überraschung lag in der Luft, nur noch ein Punkt fehlte. Aber auf einmal war die Gelassenheit des Außenseiters wie weggeblasen, die Saarländer holten Punkt für Punkt auf und plötzlich stand es 12:12. Die nächste Aufnahme musste die Entscheidung bringen. Ein super Anwurf des Ochtendunger Teams sorgte für eine kaum erwartete Entscheidung und brachte den Sieg.
![]() |
| Strahlende Sieger |
Aus den Händen von Boule-Fachwartin Daria Paulus (Hülzweiler) und dem Ausrichter Aloysius Mester erhielten alle teilnehmenden Mannschaften die Sieger- und Ehrenpreise. Und die glücklichen Sieger aus Ochtendung ließen zu später Stunde verlauten, dass sie herzlich zur vierten Diözesanmeisterschaft im Triplette 2012 in ihre Gemeinde einladen, um den Titel zu verteidigen.
Auf den Heimweg wurden dann alle Teams mit einem irischen Segenswunsch geschickt, der gemeinsam mit dem morgendlichen Impuls zum Thema „Psychologie des Spiels“, die außergewöhnliche Note der DJK-Idee unterstrich.
Ein besonderer Dank ging an die DJK Betzdorf, die mit ihrem Helferteam besonderes leistete und sich für nächste Aufgaben empfahl.



nach oben!